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Bodenstabilisierung – Wo ist die Technik einsetzbar?

 

Die Technik der Bodenstabilisierung ist überall dort einsetzbar, wo die Möglichkeiten des Bodens es zulassen. Mögliche Einsatzbereiche sind: Straßenbau, Land- und Forstwirtschaftliche Wege, Betriebsflächen, Parkplätze sowie Sportplätze.

Arbeitsablauf und Geräte

 

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Es wird grundsätzlich das Baumischverfahren angewendet. Vorbereitende Arbeiten, z.B. Zerkleinern eines stark bindigen Bodens. Verteilen des Feinkalkes und ggf. Wasserzugabe, wenn der Boden zu trocken ist. Einmischen des Kalkes in den Boden. Zuletzt muss der Boden planiert und verdichtet werden.

Die Art und die Anzahl der Geräte ist auf die jeweilige Bausituation abzustimmen. Um einer erheblichen Staubentwicklung vorzubeugen, ist es ratsam, eine ummantelte Bodenfräse zu benutzen. Zusätzlich kann auch ein körniger, staubarmer Kalk (DIN 1060) verwendet werden.

Bodenverbesserungen mit Kalk sind auch bei kleinen Bauobjekten, z.B. bei Leitungsgräben oder bei der Stabilisierung eines Fundamentes möglich. Für das Verdichten können alle im Erdbau üblichen Verdichtungsgeräte eingesetzt werden.

Kalk kann durch seine Wärmeentwicklung auch bei geringen Temperaturen eingesetzt werden, sofern der Boden bearbeitet werden kann. Ein Qualitätsverlust tritt nicht ein, höchstens eine zeitliche Verschiebung der Festigkeitsentwicklung.